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Dieser Betrieb entstand auf dem Gelände einer
alten Kalimine, deren Bau 1897 begann. Dort wurde nur in dem kurzen Zeitraum
von 1905 bis 1926 Salz gefördert. Erst 1939 wurden die ehemaligen
Schachtanlagen von der Firma "Hasenclever" aus Düsseldorf zur Produktion von
Bergwerksausrüstung genutzt. Dabei handelte es sich überwiegend um
Schrapperanlagen für den Wintershall Konzern. Gegen Ende des 2. Weltkrieges
1945 zogen am 31.März die amerikanischen Truppen in Dietlas ein, übergaben
aber bereits am 4. Juli das Gebiet den russischen Truppen. Somit viel das
Werk an den sozialistisch DDR-Staat, und die werstdeutsche Kaliindustie war
von einem wichtigen Maschinenlieferant abgeschnitten worden. 1948 wurde
daraus der SAG-Betrieb "Maschinen- und Reparaturwerk Dietlas" am 11.03.
gründete. Erst zu Beginn der 60-er Jahre begann man im Werk Dietlas mit der
Produktion moderner Bergbaugroßgeräte. 1989 kam es zu einem Gebirgsschlag in
einem der ehemaligen Stollen unter dem Werk, so das der ehemalige
Schornstein des Heizhauses abgerissen werden musste. 1992 wurde die
Werkfeuerwehr aufgelöst. Das endgültige Aus für den Standort war der
1.Oktober 2005, als die Produktion nach Merkers ausgelagert wurde. Seit dem
verfiel der Komplex Zusehens, bis 2009 der Abriss begann. |