Bergwerksmaschinen Dietlas
stillgelegt 2005
Die Bilder entstanden im März 2009

Dieser Betrieb entstand auf dem Gelände einer alten Kalimine, deren Bau 1897 begann. Dort wurde nur in dem kurzen Zeitraum von 1905 bis 1926 Salz gefördert. Erst 1939 wurden die ehemaligen Schachtanlagen von der Firma "Hasenclever" aus Düsseldorf zur Produktion von Bergwerksausrüstung genutzt. Dabei handelte es sich überwiegend um Schrapperanlagen für den Wintershall Konzern. Gegen Ende des 2. Weltkrieges 1945 zogen am 31.März die amerikanischen Truppen in Dietlas ein, übergaben aber bereits am 4. Juli das Gebiet den russischen Truppen. Somit viel das Werk an den sozialistisch DDR-Staat, und die werstdeutsche Kaliindustie war von einem wichtigen Maschinenlieferant abgeschnitten worden. 1948 wurde daraus der SAG-Betrieb "Maschinen- und Reparaturwerk Dietlas" am 11.03. gründete. Erst zu Beginn der 60-er Jahre begann man im Werk Dietlas mit der Produktion moderner Bergbaugroßgeräte. 1989 kam es zu einem Gebirgsschlag in einem der ehemaligen Stollen unter dem Werk, so das der ehemalige Schornstein des Heizhauses abgerissen werden musste. 1992 wurde die Werkfeuerwehr aufgelöst. Das endgültige Aus für den Standort war der 1.Oktober 2005, als die Produktion nach Merkers ausgelagert wurde. Seit dem verfiel der Komplex Zusehens, bis 2009 der Abriss begann.

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