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Aufgrund
von Hinweisen auf einer Geocaching Seite, die von einem kleinen
verfallenen Industriegebäude bei einer alten Tongrube berichteten, machte
ich mich mit der Kamera auf den Weg, dieses mal genauer zu untersuchen.
Der Ort war anhand seines großen Schlotes schnell gefunden, und schon von
weitem war zu erwarten, das es hier länger dauern könnte. Drinnen
angekommen zog es einem fast die Sicherheitsschuhe aus; was nicht nur an
der nassen, klebrigen Tonerde lag.; ich erblicke eine noch sehr gut
bestückte, verlassene Keramikfabrik mit jeder menge Spuren der
langjährigen Arbeit, die dort einmal verrichtet wurde. In einer kleinen
Handformerei lagen Unmengen Negativformen, in den Betriebsschränken
überall noch persönliche Aufzeichnungen & altes Arbeitsmaterial. Nach der
Insolvenz gab es hier eine große Versteigerung des Inventars, wovon noch
sehr viel übrig geblieben ist, denn überall klebten noch die
Versteigerungsnummern drauf. Die Brennwagen um und in den Brennöfen der
Keramikfabrik waren noch voll bestückt mit der letzten Produktion, die man
nicht mehr fertig gestellt hat. Den Kantinensaal verziert eine Weltkarte
mit Keramikfliesen als Mosaik. Bei einem 2. Besuch 4 Monate später dann
der Schock! Das Gelände war voller Abrissbagger, große Teile des Daches
waren von abgetragen und die Nebengebäude schon platt gemacht. Heute ist
von dem wunderbaren Ort nichts mehr übrig geblieben, denn genau dort wo
die Fabrikgebäude standen, wird weiter Tonerde im Tagebau abgebaut. |