|
Etwas abseits vor einer kleinen 500
Seelengemeinde steht im Grünen auf 15 000 m² Betriebsgelände dieses im
Jahr 2000 aufgegebene Kalksandsteinwerk. Hergestellt wurden dort KS-Steine
in 7 Autoklaven (Härteöfen) in denen mit Sattdampf bei ca. 200°C und 16 bar
Druck die Steinrohlinge in 4-8 Stunden ausgehärtet wurden. Der erstaunlich
gute Erhalt des Inventars ist vermutlich auf diese abgeschiedene Lage
zurückzuführen. Außen dominieren die 3 gewaltigen Verladekräne die
Werksansicht, die einst die fertigen Kalksandsteine, die mittels der
Transportwagen aus den Öfen gefahren kamen umlagerten. Im Inneren ist alles
mit einer dicken schicht Kalkstaub überzogen, welcher später nur schwer von
Kameraausrüstung und Kleidung wieder zu entfernen war. Besonderst im Bereich
der Siloanlagen und Formpressen sanken Schuhe und Stativ weit in den weichen
Untergrund ein. Jetzt nach 10 Jahren Stillstand ist eine Umnutzung des
Geländes im Gange ... |