 Die Kokerei Hansa ging 1928 als Zentralkokerei in
Dortmund auf einem ehemaligen Kokereigelände in Betrieb. Sie ersetzte
damit einige kleinere Kokereien in der Umgebung. Beliefert wurde sie von
den umliegenden Zechen mit Kohle, um selbst dann wieder die Dortmunder
Montanbetriebe mit Koks zu versorgen. Am 15.12.1992 kam aufgrund der
allgemeinen Montan - Strukturkrise auch hier das entgültige aus für den
Betrieb. Beeindruckend fand ich die große Maschinenhalle mit den vielen
Gasverdichtern, wovon aber keiner mehr den Eindruck macht, noch
vollständig erhalten zu sein. Die ganze Anlage wird museal genutzt, wovon
aber nur ein kleiner abgesperrter Bereich frei begehbar ist. Überall
macht sich ein dichter Bewuchs von Pionierpflanzen wie Sommerflieder und
Birken breit. Auch in den wassergefluteten Becken an den Koksöfen ist ein
beschauliches Feuchtbiotop entstanden. |