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Unweit des Bahnhofes Glauchau befindet sich das gewaltige Textilwerk Palla
I. Reichlich mit Säulen und Ornamenten Geschmückte alte Fassaden säumen den
Werksrand zur Hauptstraße hin. Dahinter schließt sich eine gewaltige Sheddachhalle an, in der sich der Websaal befand. Auch hier das übliche
Bild - so gut wie alle Maschinen sind entfernt, und nach Jahren des
Leerstandes beginnt das Dach undicht zu werden und erste Pionierpflanzen wie
Farne, Moose & Schimmelpilze begrünen die Fabrik. Besonderst im ehemaligen
Betriebslabor bot sich ein Bild einer völlig Farn bewachsenen Wand. An
einigen Stellen fanden sich dann doch noch diverse Waagen, Gabelstapler und
Stoffpressen. Der Kantinensaal mit seinen einst großen Deckenleuchtern ist
nur noch ein Ort der Verwüstung, die Decke ist mittlerweile total
zusammengebrochen, auch die Wände sind instabil, so das die Straße
vorsichtshalber auch zur hälfte Abgesperrt ist. Da es sich hier um ein so
großes Werk handelte, gab es dort eine eigene Krankenstation, die aber zum
Zeitpunkt unseres Besuches komplett verschlossen war.
Dann geht es weiter zum kleineren Nebenwerk "VEB
Textilwerk II Palla", das sich ein paar Straßen weiter befindet.
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