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Diese
kleine Lederfabrik inmitten einer kleinen Ortschaft war spezialisiert auf
verschiedene Reptilleder-Erzeugnisse. Überall in den weitgehend
maschinenleeren Produktionsräumen finden sich Unmengen Schlangenhäute - ob
gebleicht, gefärbt, oder noch im natürlichern Zustand, alles noch zu finden.
In großen Bündeln wurden sie auch mit Schlangenhaut zusammengebunden - sah
fast so aus wie früher nach der Getreideernte das portionierte Korn! Hier
und da war auch etwas Krokodilleder dabei. Weitere Hinterlassenschaften sind
Unmengen alter fahrbarer Holzböcke, auf denen man damals die Häute zwischen
den Produktionsstationen transportiert hat. Gummi und Lederschürzen, die
einst zu der Arbeitskleidung der dortigen Arbeiter dienten hängen noch immer
an ihren Haken. Ein Ordner mit alten Prospekten & Bedienungsanleitungen von
Maschinen zur Lederbearbeitung geben einen guten Einblick in den
Maschinenbestand, der dort einmal vorhanden gewesen sein muss. Das Dach
einer Halle in der vermutlich einmal die Rohhäute bearbeitet wurden, ist
vollständig über den meist aus Holz bestehenden Anlagen zusammengebrochen
und hat viele dieser unter sich begraben, oder sie beim Einsturz zerstört.
Im mittlerweile auch dachlosen Kesselhaus hat sich ein üppiger Bodenbelag
aus Farnen und Moosen entwickelt, in dem die Dorfkatzen ihre Streifzüge
unternehmen - eine davon habe ich dort aufgeschreckt. Ein alter,
ausgeschlachteter Trabant wartet in einer Halle irgendwann mit der nicht
mehr zu rettenden Fabrik entsorgt zu werden. |