Metallwerke Saar
stillgelegt 1985
Die Bilder entstanden im März 2004

Gegen Ende des 2. Weltkrieges verlagerten einige Betriebe aus den benachbarten Großstädten ihre Produktion in sichere Bereiche im Taunus. So entstand auch dieses Werksgelände. Zwei Jahre nach Kriegsende übernahm das Unternehmen Mako Union, ein metallverarbeitender Betrieb, die Hallen. Allerdings ging diese Firma 1951 schon wieder in Konkurs. 1953 erwarb der Rüsselsheimer Metallwarenbetrieb Schanz das Gelände, das dann mit neuen Hallen erweitert wurde und bald den eigenen Namen Metallwerke Saar GmbH erhielt. Zu Spitzenzeiten wurden dort bis zu 500 Mitarbeiter beschäftigt. Produziert wurde von Paletten über Werkzeugschränke bis hin zu Werkbänken eine breite Produktpalette. Hauptkunden war die Automobilindustrie. 1965/66 kriselte es auch in den Saarwerken, bis dann 1975 das endgültige Aus kam.
Nach der Schließung sollte hier ein Biomassekraftwerk entstehen, die Planungen sind noch am laufen.

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