Weizenmühle Dresden
stillgelegt 199x
Die Bilder entstanden im März 2006

An der Heidenschanze, dem ältesten Siedungsgebiet von Dresden, stand schon im 17. Jahrhundert ein Mühle, die 1770 von der sächsischen Armee als Pulvermühle umgenutzt wurde. In dieser Zeit zerstörte eine Explosion diese Produktionsstätte. In späteren Jahren als Garnisonsmühle wurde dort Getreide gemahlen und erstmals Brot gebacken. 1903  wurde die Produktion in die Großbäckerei der Gebrüder Braune mit einbezogen. 1917 entstand für diese der bis heute erhaltene Siloturm. Während der Zeit der DDR wurde der Betrieb enteignet und als Betriebsteil Heidenschanze dem VEB Getreidewirtschaft Dresden angeschlossen. Schon vor der Wende wurde die Produktion der Mühle eingestellt und das Silogebäude nur noch als Lager verwendet. Heute ist ein Teil der Mühle ausgebrannt, und der andere durch Einsturz stark beschädigt. Der Siloturm an sich ist ausgesprochen gut erhalten. Nach einem mühevollen Aufstieg (es ist doch höher, als es von außen wirkt) durch ein zum Teil völlig dunkles Treppenhaus, wird man mit einem Ausblick über die Weiten des Tals belohnt. auch die bizarr wirkende Rohrleitungsführung in der Turmspitze habe ich in einem Panorama festgehalten.

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