Lebkuchenfabrik-Zucker-Bär
stillgelegt 1974
Die Bilder entstanden im März 2007

Die 1913 gegründete Lebkuchenfabrik Zucker Bär, benannt nach dem Firmengründer Karl Bär, stellte die Produktion von Süßwaren 1974 aus Altersgründen ein. Die verlassene Fabrik wurde 1990 durch einen Großbrand völlig zerstört. Einzig verschontes Gebäude ist die Direktorenvilla. Sie steht zwar unter Denkmalschutz, verfällt aber trotzdem Zusehens inmitten eines Wohnviertels. In den ehemaligen Produktionsanlagen hat schon einiges an Gestrüpp und Pflanzen einen neuen Lebensraum gefunden, ebenso wie Obdachlose und die Drogenszene die auf dem Gelände ein- und ausgehen. In den Räumen befinden sich immer noch etliche Maschinen aus der Lebkuchenproduktion die jede für sich bestimmt einige kleine Geschichten erzählen könnte. Auch Backbleche, Milchkannen und Lebkuchendosen säumten meinen Weg durch diese ruinöse, abenteuerliche Backsteinwelt. Mittlerweile wurde die Fabrik abgerissen. Auf dem Gelände entstanden neue Wohnhäuser - die alte Villa wurde erhalten und ist nun auch wieder als Bürofläche genutzt.

Kesselhaus Zucker-Bär

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